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Befeuerung

Lichtsignale auf See und in Küstengewässern

 

Leuchttonnen und -feuer sind weitgehend ortsfeste Lichtsignale zur Navigation für die Schifffahrt.

Ursprünglich wurde für die Leuchtfeuer der Seefahrt Holz, Reisig, Teer oder Kohle als Brennmaterialien verwendet, später nutzte man Öl und Gas, heute Elektrizität zur Erzeugung des Lichts. Funkfeuer finden heute wegen der mangelnden Genauigkeit in der Seefahrt kaum noch Verwendung.

Damit befeuerte Tonnen und andere Leuchtfeuer bei Dunkelheit zu unterscheiden sind, haben sie unterschiedliche 'Kennungen'. Dabei unterscheidet man zwischen Lichtfarbe, Wiederkehr und Signalart.

  • Die Farbe des Lichts richtet sich nach der Fahrwasserseite. So werden rote Leuchtonnen rot befeuert, Grüne grün. Weitere mögliche Lichtfarben sind weiß und gelb, wobei allgemein weißes Licht z. B. für Ansteuerungstonnen (Fahrwassermitte-Tonnen) und Kardinaltonnen, gelbes Licht für gelbe Sonderzeichen wie z. B. die Betonnung von Warn- und Sperrgebieten verwendet wird.
  • Die Wiederkehr ist der Zeitraum vom Beginn eines Signaltaktes, bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Signaltakt erneut beginnt. In einem Seegebiet können Signaltakte durchaus mehrfach vorkommen. Anscheinend gleiche Signaltakte unterscheiden sich aber dann in der Wiederkehr.
  • Lichtsignale sind nach Art der Signale bezeichnet:
 

eye

   Signalarten
int
Abk.
de
Abk.
           
  festfeuer  

Festfeuer F (z.B. F.G)
(leuchtet ohne Unterbrechung)

          festfeuer

F F
           
 

gleichtaktfeuer

 

Gleichtaktfeuer Iso (z.B. Iso.R.2s)
(Lichterscheinung und Dunkelheit sind gleich lang)

          iso

Iso Glt
           
  unterbrochenes feuer  

Unterbrochenes Feuer Oc (z.B. Oc.3s)
(Lichterscheinung länger als die Unterbrechung)

          oc

Oc Ubr
           
  unterbrochenes feuer in gruppen 2  

Unterbrochenes Feuer in Gruppen 2
(Lichterscheinung mit 2 Unterbrechungen)

          oc(2)

Oc(2) Ubr(2)
           
  unterbrochenes feuer in gruppen 3  

Unterbrochenes Feuer in Gruppen 3
(Lichterscheinung mit 3 Unterbrechungen)

          oc(3)

Oc(3) Ubr(3)
           
  blinkfeuer  

Blinkfeuer Lfl (z.B. Lfl.5s)
(Lichterscheinung ist mind. 2 Sek. lang, aber kürzer als Dunkelheit)

          lfl

Lfl Blk
           
  blinkfeuer in gruppen 2  

Blinkfeuer in Gruppen 2
(Lichterscheinung 2x mind. 2 Sek. lang, aber kürzer als Dunkelheit)

          lfl(2)

Lfl(2) Blk(2)
           
  blinkfeuer in gruppen 3  

Blinkfeuer in Gruppen 3
(Lichterscheinung 3x mind. 2 Sek. lang, aber kürzer als Dunkelheit)

          lfl(3)

Lfl(3) Blk(3)
           
 

blitzfeuer

 

Blitzfeuer Fl (z.B. Fl.3s)
(Lichterscheinung max. 1 Sek. und kürzer als Dunkelheit)

          fl

Fl Blz
           
  blitzfeuer in gruppen 2  

Blitzfeuer in Gruppen 2
(2x Lichterscheinung je max. 1 Sek. und kürzer als Dunkelheit)

          fl(2)

Fl(2) Blz(2)
           
  blitzfeuer in gruppen 3  

Blitzfeuer in Gruppen 3
(3x Lichterscheinung je max. 1 Sek. und kürzer als Dunkelheit)

          fl(3)

Fl(3) Blz(3)
           
 

funkelfeuer

 

 Funkelfeuer
(ständige schnelle Lichterscheinungen, mind. 50 - 60x pro Min.)

          q

Q Fkl
           
  funkelfeuer in gruppen 3  

 Funkelfeuer in Gruppen 3
(3 schnell aufeinander folgende Lichterscheinungen)

          q(3)

Q(3) Fkl(3)
           
  unterbrochenes funkelfeuer  

Unterbrochenes Funkelfeuer
(nicht durchgehendes Funkelfeuer)

          iq

IQ Fkl.unt.
           
  schnelles funkelfeuer  

Schnelles Funkelfeuer
(ständige schnelle Lichterscheinungen, 100 - 120x pro Min.)

          vq

VQ SFkl
           
  sehr schnelles funkelfeuer  

Sehr schnelles Funkelfeuer
(ständige schnelle Lichterscheinungen, 200 - 240x pro Min.)

          uq

UQ UFkl

Bezeichnung in der Seekarte:

Jede Tonne trägt eine Benennung, die aus einer Zahl, einem Namen, oder der Kombination aus Beidem besteht. Dabei tragen grüne Fahrwassertonnen ungerade und Rote gerade Nummern. Die Benennungen sind auf die Tonnen gedruckt und in Seekarten verzeichnet. In Seekarten besteht die Bezeichnung befeuerter Seezeichen mindestens aus 'Kennung', 'Namen' oder 'Nummer' und einem farbigen 'Lichtsymbol' entsprechend der Lichtfarbe, siehe fogendes Beispiel:

 

fahrwassermitte fehmarnsund

Ausschnitt Seekarte
Fehmarnsund
  • RW: rot-weiße Fahrwassermitte- bzw. Ansteuerungstonne
  • Lichtsymbol = Leuchttonne
  • Name: Fehmarnsund
  • Kennung:  Iso
  • Wiederkehr: 8s (8 Sekunden)
  • Lichtfarbe: (k. A., also) weiß
  • WP 2101: Die genaue Geo-Position ist im Druckwerk 'Wegepunkte in der Nord- und Ostsee' vom BSH verzeichnet (s.u.).
  • In Seekarten wird sowohl für weißes, als auch für gelbes Licht ein gelbes Lichtsymbol verwendet. Ist die Lichtfarbe weiß, erfolgt keine Angabe zur Lichfarbe in der Kennung, ist die Lichtfarbe gelb, ist das durch Y (yellow) in der Kennung bezeichnet.

Außerdem könnte zusätzlich noch eine 'Funktion' angegeben sein:

  Whist = Heultonne
  Bell = Glockentonne

Die Schreibweise der Abkürzungen der Kennung von Leuchttonnen und -feuern ist standardisiert und einheitlich.

  • Eine Kennungen ergibt sich aus: Signalart(Gruppe)Lichtfarbe.Wiederkehr in Sek.
  • Wird keine Angabe zur Lichtfarbe gemacht, ist die Lichtfarbe weiß
  • Gruppen-Angaben stehen in Klammern
  • Erfolgt keine Gruppen-Angabe, wird sie durch einen Punkt ersetzt
  Einige Beispiele:
  F.R = Festfeuer - Lichtfarbe rot  
  Q.G = Funkelfeuer - Lichtfarbe grün  
  Oc.R.9s = Unterbrochenes Feuer - Lichtfarbe rot - Wiederkehr 9 Sekunden  
  Iso.8s = Gleichtaktfeuer - Lichtfarbe weiß - Wiederkehr 8 Sekunden  
  Fl(2)G.15s = Blitzfeuer in Gruppen 2 - Lichtfarbe grün - Wiederkehr 15 Sekunde  
  Lfl(3)R.12s = Blinkfeuer in Gruppen 3 - Lichtfarbe rot - Wiederkehr 12 Sekunden  
  VQ = Schnelles Funkelfeuer - Lichtfarbe weiß  

 hinweis Für Informationen zu Tonnen und deren Befeuerung HIER klicken.

Die Abkürzungen der Signalarten:

  Internationale Bedeutung   Deutsche Bedeutung  
  F Fixed = F Festfeuer  
  Iso Isophased = Glt Gleichtaktfeuer  
  Oc Occculting = Ubr unterbrochenes Feuer  
  Lfl Long flash = Blk Blinkfeuer  
  Fl Flash = Blz Blitzfeuer  
  Q Quick flash = Fkl Funkelfeuer  
  IQ Interrupted quick flash = Fkl.unt. unterbrochenes Funkelfeuer  
  VQ Very quick flash = SFkl Schnelles Funkelfeuer  
  UQ Ultra quick flash = UFkl Ultraschnelles Funkelfeuer  

 hinweis Für Informationen zur Lichterführung auf Fahrzeugen bzw. auf Fahrzeugen bis 20 m HIER klicken.

Wegepunkte:

wegepunkte 2014   Wegepunkte in der Nord- und Ostsee 2016

Abgeschlossen mit 'NfS Heft 1/2016 v. 08.01.2016

Format: Broschiert - 40 Seiten - DIN A4
Erscheinungsjahr: 2016
ISBN: 978-3-86987-679-5

BSH- Nr: 3001

Preis: 8,50 €

Das Druckwerk ist im gut sortierten Buchhandel, im Kartenhandel bzw. im Amazon Online-Shop erhältlich.

Richtfeuer:

Richtfeuer (Leading lights, Ldg, alte Abkz.: Rcht-F.) sind zwei Feuer, die an Land hintereinander aufgestellt sind und durch Peilung übereinander den Verlauf eines Fahrwassers bestimmen. Dabei wird der Kurs der Feuerlinie rechtweisend von See kommend angegeben.

richtfeuer  
Richtfeuer  

Richtfeuer bestehen aus einem Oberfeuer und einem Unterfeuer, bzw. haben als Tagmarken rote oder weiße gleichschenkelige Dreiecke mir rotem Rand, Oberfeuer Spitze nach unten, Unterfeuer Spitze nach oben (siehe HIER). Richtfeuer haben in der Regel als Kennung Oc (Ubr.) = unterbrochenes Feuer (Hell und Dunkel sind ungleich lang) oder Iso (Glt.) = Gleichaktfeuer (Hell und Dunkel sind gleich lang). Werden auf dem Kurs die Feuer übereinander in Deckung gebracht, am Tage die Dreiecke mit den Spitzen zueinander, so befindet man sich genau in der Mitte des Fahrwassers. Wandert das Unterfeuer nach links aus, so bewegt man sich zum rechten Rand des Fahrwassers. Soll im Fahrwasser rechts gefahren werden, muss das Unterfeuer leicht links vom Oberfeuer gehalten werden.
Achtung: Es kann vorkommen, dass sich das Oberfeuer im Wasser spiegelt und so ein Unterfeuer nur vorgetäuscht wird.

Leitfeuer:

leitfeuer  
Leitfeuer  

Ein Leitfeuer (Direction light, Dir, alte Abkz.: Lt-F.) bezeichnet ein Fahrwasser und leuchtet in verschiedene Richtungen (Sektoren) mit verschieden Farben. Der Sektor, der das Fahrwasser bezeichnet ist der Leitsektor. Der Leitsektor führt vorzugsweise ein weißes Festfeuer.
Die Warnsektoren zu beiden Seiten sind durch grünes und rotes Festfeuer oder durch weiße Blitzfeuer mit ungerader bzw. gerader Anzahl von Blitzen bezeichnet.
Wird ein Leitfeuer angesteuert, muß weißes Licht voraus sein. Wird das Licht farbig oder es beginnt zu blitzen, wurde das Fahrwasser verlassen. Wird das Licht grün oder blitzt in ungerader Anzahl, ist man zu weit steuerbord, wird es rot oder blitzt in gerader Anzahl, zu weit backbord.

Quermarkenfeuer

  quermarkenfeuer
  Quermarkenfeuer

Quermarkenfeuer (Cross lights, alte Abkz.: Qm-F.) arbeiten grundsätzlich im Verbund mit anderen Seezeichen. Sie tauchen oft gemeinsam mit Richtfeueranlagen oder Leitfeuern auf und geben an, ab welcher Position ein Kurswechsel stattfinden muss bzw. ab wann das Schiff von einer Feuerlinie auf eine andere wechseln sollte, um im sicheren Fahrwasser zu bleiben.
Quermarkenfeuer stehen seitlich des Fahrwassers am Ufer und leuchten in mindestens drei Sektoren. Der Ankündigungssektor kündigt den kommenden Kurswechsel an und zeigt in seinem mittleren Sektor (meist ein roter Sektor) den genauen Punkt an, an dem auf den neuen Kurs gewechselt werden muss.
Die genauen Kennungen der Sektoren ist Seekarten zu entnehmen – genau wie die weiteren Bezugspunkte (Leuchtfeuer, Tonnen).
Die Zahl der Quermarkenfeuer ist in Deutschland rückläufig, da der Übergang von einer Feuerlinie in die nächste nicht immer zwingend durch eine Quermarke angezeigt werden muss und Richtfeuer eine Kursänderung selbst erklären. Das Licht der neuen Richtfeueranlage mit den beiden aufeinander zuwandernden Lichtern kündigt einem im Fahrwasser fahrenden Schiff frühzeitig den Kurswechsel an.
Quermarkenfeuer stehen heute z.B. noch dort, wo Fahrwasser nicht durch Richtfeuer, sondern durch Leitfeuer markiert werden (siehe 'LT Gellen' auf Hiddensee).
Trotz der schwindenden Anzahl und weiterer Rationalisierungsmaßnahmen gehört die Funktionsweise von Quermarkenfeuern aber noch immer zum nautischen Basiswissen!

Torfeuer:

torfeuer  
Torfeuer 'Traveenge'
 

Als Torfeuer werden Feuer bezeichnet, die eine Fahrrinne dadurch kennzeichnen, dass sie zu beiden Seiten begrenzungsartig aufgestellt sind. Das passierende Schiff durchfährt den Raum zwischen diesen beiden Feuern wie durch ein Tor.

Manchmal sind ganze Torfeuerketten angebracht, wie etwa als Uferbefeuerung am 'Nord-Ostsee-Kanal', aber auch zur Uferbefeuerung an Flüssen, wie z.B. an Teilen von 'Trave' und 'Weser'.

 

Alle Angaben ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Änderungen und/oder Ergänzungen bitte per Kontaktformular übersenden.

 

 

 

Zusätzliche Informationen