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Schifffahrtszeichen

Auf See, in Küstengewässern und an Land

  lateral kardinal Sonderzeichen
  Schutzgebiete Fischereigerät Richtfeuer
  Leitfeuer Quermarkenfeuer Torfeuer

 

Schifffahrtszeichen sind hör- und/oder sichtbare Markierungen, die der Schifffahrt als Hilfsmittel beim Navigieren dienen. Zusammen mit Seekarten ermöglichen sie eine sichere Navigation auf See und in Küstengewässern. Es gibt schwimmende und feste Schifffahrtszeichen.
Typische schwimmende Schifffahrtszeichen sind u. a. Leucht-, Baken-, Spieren-, Spitz-, Stumpf-, Kugel-, Stangen- und Faßtonnen. Bei den festen Schifffahrtszeichen handelt es sich zunächst um Leuchttürme, des weiteren um Baken, Dalben, Stangen und Pricken etc.

Zu Beginn der Seezeichen-Aera waren alle Tonnen schwarz, da man sie - wie alle hölzernen Baken - mit Teer und Pech konservierte. Ab 1575 begann man auch weiße Tonnen auszulegen. 1887 wurde durch Reichskanzler Fürst Otto von Bismarck eine einheitliche Betonnung an den deutschen Küsten angeordnet: Rote Spierentonnen (schlank, stabförmig) an der Steuerbordseite und schwarze, spitze Tonnen an der Backbordseite.

Seit 1982 gilt international für die Betonnung von Seestraßen die Regelung der IALA (International association of lighthouse authorities). Die beinhaltet ein weltweit einheitliches System von fünf verschiedenen Tonnentypen: Laterale-, Kardinale-, Mitte Fahrwasser-, Einzelgefahrenstellen- und sonstige Tonnen. Dabei ist das Lateralsystem weltweit nicht gleich, sondern je nach Region in zwei unterschiedlichen Arten definiert. In der Region A (Europa, Australien, Neuseeland, Afrika und einige asiatische Länder) das Betonnungssystem A. Dabei liegt für von See einlaufende Fahrzeuge grün an Steuerbord. In der Region B (Amerika, Japan, Korea, Philippinen) mit dem Betonnungssystem B hingegen, liegt grün für von See einlaufende Fahrzeuge an Backbord.

Tonnen sind schwimmende Schifffahrtszeichen, die auch aus größerer Entfernung durch Farbe, Form, Toppzeichen und Befeuerung zu unterscheiden sind. Der häufig von 'Landratten' verwendete Ausdruck 'Boje' für schwimmende Schifffahrtszeichen ist unüblich und zeugt von geringer nautischer Kompetenz.

hinweis Für mehr Informationen zu Befeuerung und den unterschiedlichen Lichtsignalen HIER klicken.

Schwimmende Schifffahrtszeichen

Das Lateral-Betonnungssystem A

  mitte-fahrwasser-tonne Iso oder Oc

 

Die Mitte-Fahrwassertonne ist eine rot-weiß vertikal gestreifte Tonne mit rotem runden Toppzeichen. Die Tonne kann auch die Funktion einer Ansteuerungstonne erfüllen, dann trägt sie den Namen des Fahrwassers vor dem sie liegt. Die Tonne wird mit Gleichtaktfeuer oder unterbrochenem Feuer in Lichtfarbe weiß befeuert.

 

 
         
  steuerbordtonne Fl.G oder
Fl(2)G oder
Oc(2)G oder
Oc(3)G oder
Q.G oder
IQ.G

 

Steuerbord-Fahrwassertonnen sind grüne Spitztonnen, evtl. mit spitzem Toppzeichen.
Werden sie befeuert, sind sie mit Blitzfeuer, Blitzfeuer in Gruppe 2, unterbrochenem Feuer in Gruppen 2 oder 3, Funkelfeuer oder unterbrochenem Funkelfeuer in Lichtfarbe grün (G) ausgestattet.
Steuerbord-Fahrwassertonnen tragen ungerade Nummern (1 - 3 - 5 - 7 - ...).

 

 
         
  backbordtonne Fl.R oder
Fl(2)R oder
Oc(2)R oder
Oc(3)R oder
Q.R oder
IQ.R

 

Backbord-Fahrwassertonnen sind rote stumpfe Tonnen, evtl. mit Zylinder-Toppzeichen.
Werden sie befeuert, sind sie mit Blitzfeuer, Blitzfeuer in Gruppe 2, unterbrochenem Feuer in Gruppen 2 oder 3, Funkelfeuer oder unterbrochenem Funkelfeuer in Lichtfarbe rot (R) ausgestattet.
Backbord-Fahrwassertonnen tragen gerade Nummern (2 - 4 - 6 - 8 - ...).

 

 
         
  steuerbordtonne, abzweig backbord Fl(2+1)G

 

Eine Steuerbordtonne kann gleichzeitig auch die Funktion der ersten Backbordtonne eines abzweigenden Fahrwassers haben. Dann ist es eine grüne Tonnen mit einem breiten roten Streifen horizontal rundum. Sie trägt als Bezeichnung zwei Nummern, bzw. Buchstaben/Nummern-Kombinationen - zuerst die des Durchgehenden, dann die des abzweigenden Fahrwassers - durch einen Slash getrennt (z.B. A5/B2).
Wird sie befeuert, ist sie mit Blitzfeuer in Gruppen 2 + 1 in Lichtfarbe grün (G) ausgestattet.

 

 
         
  backbordtonne, abzweig. fahrwasser steuerbordtonne Fl(2+1)R

 

Eine Backbordtonne kann gleichzeitig auch die Funktion der ersten Steuerbordtonne eines abzweigenden Fahrwassers haben. Dann ist es eine rote Tonnen mit einem breiten grünen Streifen horizontal rundum. Sie trägt als Bezeichnung zwei Nummern, bzw. Buchstaben/Nummern-Kombinationen - zuerst die des Durchgehenden, dann die des abzweigenden Fahrwassers - durch einen Slash getrennt (z.B. A6/B1).
Wird sie befeuert, ist sie mit Blitzfeuer in Gruppen 2 + 1 in Lichtfarbe rot (R) ausgestattet.

 

 

tipp Zur Verdeutlichung der Betonnen an 'abzweigenden Fahrwassern' HIER klicken.

- nach oben -

Das Kardinal-Tonnensysten

Mit Kardinaltonnen sind Hindernisse und Gefahrenstellen für die Schifffahrt bezeichnet. Sie unterscheiden sich durch Farbanstrich, Toppzeichen und, wenn befeuert, durch eindeutige Kennungen. Farbgebung und Toppzeichen lassen eindeutige Rückschlüsse auf die Lage der Gefahrenstelle zu. Die schwarzen Bereiche der Tonnen sind analog der Toppzeichen-Spitzen angebracht.

 

 

Kardinaltonnen zeigen dem Steuermann was er zu tun hat!

Kardinaltonnen werden generell an der Seite passiert, die vom Toppzeichen signalisiert wird.

 

 
 

 

Die Befeuerung von Kardinaltonnen (Eselsbrücke):

Auf einer Windrose liegt Norden auf 12 h, Osten auf 3 h, Süden auf 6 h und Westen auf 9 h - die  Stellungen entsprechen der Anzahl der gesendeten Lichterscheinungen bei Dunkelheit und schlechter Sicht.

Ausnahme: Um eine Verwechslung zwischen Süd (6) und West (9) zu vermeiden, sendet die Süd-Kardinaltonne nach 6 Funkeln zusätzlich einen Blink (2 Sek).

 

 

Die äußere Form der Kardinaltonnen kann unterschiedlich sein - Leucht-, Baken- und Spierentonnen sowie Stangen sind möglich.

  nord-kardinaltonne Q(12)
oder
VQ(12)

 

NORD-Kardinaltonne:
Beide Toppzeichen weisen nach oben (Richtung Karten-Nord). Die Tonne ist schwarz-gelb (BY) gestrichen. Das Schifffahrtshindernis liegt südlich der Tonne und muss nördlich passiert werden.
Werden N-Kardinaltonnen befeuert, sind sie mit Funkelfeuer oder schnellem Funkelfeuer jeweils in Gruppen à 12 Funkeln in Lichtfarbe weiß ausgestattet.

 

 
         
  ost-kardinltonne Q(3)
oder
VQ(3)

 

OST-Kardinaltonne:
Beide Toppzeichen weisen in unterschiedliche Richtungen - Spitzen oben und unten - geformt wie ein O. Die Tonne ist schwarz-gelb-schwarz (BYB) gestrichen. Das Schifffahrtshindernis liegt westlich der Tonne und muss östlich passiert werden.
Werden E-Kardinaltonnen befeuert, sind sie mit Funkelfeuer oder schnellem Funkelfeuer jeweils in Gruppen à 3 Funkeln in Lichtfarbe weiß ausgestattet.

 

 
         
  sued-kardinaltonne Q(6)+Lfl
oder
VQ(6)+Lfl

 

SÜD-Kardinaltonne:
Beide Toppzeichen weisen nach unten (Richtung Karten-Süd). Die Tonne ist gelb-schwarz (YB) gestrichen. Das Schifffahrtshindernis liegt nördlich der Tonne und muss südlich passiert werden.
Werden S-Kardinaltonnen befeuert, sind sie mit Funkelfeuer oder schnellem Funkelfeuer jeweils in Gruppen à 6 Funkeln und einem abschließenden Blink  in Lichtfarbe weiß ausgestattet.

 

 
         
  west-kardinaltonne Q(9)
oder
VQ(9)

 

WEST-Kardinaltonne:
Beide Toppzeichen weisen in unterschiedliche Richtungen - Spitze auf Spitze - geformt wie ein aufrecht gestelltes W. Die Tonne ist gelb-schwarz-gelb (YBY) gestrichen. Das Schifffahrtshindernis liegt östlich der Tonne und muss westlich passiert werden.
Werden W-Kardinaltonnen befeuert, sind sie mit Funkelfeuer oder schnellem Funkelfeuer jeweils in Gruppen à 9 Funkeln in Lichtfarbe weiß ausgestattet.

 

 
         

Eine neue Gefahrenstelle - z.B. der Mast eines neuen Wracks oder kleine Untiefen, wie z.B. ein großer Stein o.ä. - können auch durch zwei gleiche Kardinaltonnen oder der Tonne 'Einzelgefahrstelle' bezeichnet sein.

  einzelgefahrstelle Fl(2)

 

Einzelgefahrstelle:
Eine Einzelgefahrstelle wird durch eine schwarz-rote Tonne mit zwei runden Toppzeichen bezeichnet.
Die Gefahrstelle liegt unter der Tonne, ist räumlich eng begrenzt und kann mit Sicherheitsabstand auf sicherer Wassertiefe an allen Seiten passiert werden.
Durch runde schwarze Doppeltoppzeichen und Kennung mit Blitzfeuer hat sie einen ähnlichen Charakter wie Kardinaltonnen.
Tonnen Einzelgefahrstelle werden ausschließlich mit Blitzfeuer in Gruppen à 2 Blitzen in Lichtfarbe weiß befeuert.

 

 

 

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Sonderzeichen:

Sonderzeichen sind gelbe Tonnen mit Toppzeichen liegendes Kreuz. Die Tonnen können in verschiedenen Formen als Faß, Spiere oder Stange vorkommen. Mit gelben Sonderzeichen sind sog. Warngebiete bezeichnet, in denen zeitweise das Befahren besonders geregelt ist. Wenn gelbe Tonnen zusätzliche rote Markierungen aufweisen, handelt es sich um Sperrgebietstonnen. Das Befahren des bezeichneten Gebietes könnte in 'restricted areas' für Schiffe bis zu einer bestimmten Größe oder auf festgelegten Routen erlaubt sein - in 'prohibited areas' ist der Aufenthalt auf jeden Fall generell verboten (die Art ist der Seekarte zu entnehmen).

 
tonne warngebiet

 Fl.Y oder
Oc(2)Y oder
Oc(3)Y

 

Warngebiet:
Warngebiete (Militär, Ozeanografie, Schüttstellen, Reede, Kabeltrasse etc.) sind durch gelbe Tonnen evtl. mit Aufschrift und Toppzeichen liegendes Kreuz bezeichnet.
Für das Befahren des bezeichneten Gebietes gibt es Sonderbestimmungen. Nähere Informationen in Seekarten, als Aushang in Häfen, im Rundfunk oder auf UKW Kanal 16. Das Befahren ist gestattet, wenn es nicht verboten ist.
Werden Warngebiete befeuert, sind sie mit Blitzfeuer oder unterbrochenem Feuer in Gruppen 2 oder 3 in Lichtfarbe gelb (Y) ausgestattet.

 

 

     

 

 

  odas Fl(5)Y

 

ODAS-Tonnen:
(Ocean Data Acquisition System) Gelbe Spieren-, Baken- oder Spitztonnen mit/ohne Toppzeichen, mit schwarzer Aufschrift ODAS. Werden ODAS-Tonnen befeuert, sind mit Blitzfeuer in Gruppen 5 in Lichtfarbe gelb (Y) ausgestattet.
Die Tonnen liegen meist zur Kennzeichnung in unmittelbarer Nähe von Messstellen/-feldern bzw. können selbst als Messgeräteträger dienen.

 

 
         
  tonne sperrgebiet  Fl.Y oder
Oc(2)Y oder
Oc(3)Y

 

Sperrgebiet:
Sperrgebiete sind durch gelbe Tonnen mit zusätzlichen roten Markierungen, evtl. mit Aufschrift 'Sperr-G' und Toppzeichen liegendes Kreuz bezeichnet.
Das Befahren des bezeichneten Gebietes könnte in 'restricted areas' für Schiffe bis zu einer bestimmten Größe auf festgelegten Routen erlaubt sein - in 'prohibited areas' ist der Aufenthalt generell verboten (siehe Seekarte).
Werden Sperrgebiete befeuert, sind sie mit Blitzfeuer oder unterbrochenem Feuer in Gruppen 2 oder 3 in Lichtfarbe gelb (Y) ausgestattet.

 

 

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Schutzgebiete und Badezonen:

  spiere landseitige begrenzung badegebiet Das Zeichen steht an Land.
Innerhalb eines Bereiches von 500 m seewärts beträgt die max. erlaubte Höchstgeschwindigkeit 4,3 kn (8 km/h).
 
       
 

fasstonne badegebiet


kugeltonne badegebiet

 

Weiße Spieren-, Fass- oder Kugeltonnen mit gelbem Kreuz bzw. gelbem Band.

Badegebiete sind seewärtig durch weiße Tonnen mit gelbem Kreuz gekennzeichnet. Bei Badebetrieb darf innerhalb der bezeichneten Gebiete sowie bis zu 500 m darüber hinaus, von der Uferlinie aus in  Richtung See,  eine Geschwindigkeit von 4,3 kn (8 km/h) nicht überschritten werden.
Die Geschwindigkeitsbeschränkung im Bereich von 500 m gilt auch dort, wo keine Badegebietstonnen ausliegen, aber gebadet wird.
Innerhalb der bezeichneten Badegebiete besteht für Maschinenfahrzeuge, Wassermotorräder und Surffahrzeuge (Segel- + Kitesurfer) ein generelles Fahrverbot. Auch ankern ist dort für alle Fahrzeuge generell verboten.
Zur Sicherheit sollten Badegebiete immer mit möglichst großem Abstand umfahren werden, da besonders ortsunkundige Personen häufig über die Begrenzungstonnen hinausschwimmen.

Ein evtl. vorhandener Durchfahrtsweg für Fahrzeuge mit Maschinenantrieb könnte durch weiße Flaggen als Toppzeichen gekennzeichnet sein.

 

 

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Kennzeichnung von Fanggeräten der Fischerei

Die Fischerei kennzeichnet Fanggeräte nach Fschereiverordnungen und -gesetzen, in denen u.a. auch Schonzeiten, Mindestmaße, Angelerlaubnis und -gebühren geregelt werden, mit sog. Pricken.
In den Küstengewässern der Ostsee werden bis zu drei Seemeilen Abstand vom Ufer, die Enden von Fanggerätereihen und Fanggeräte durch verschiedenfarbige viereckige Doppelfahnen an Bojen mit langen Stangen, die mindestens 1,5 m über die Wasseroberfläche hinausragen, bezeichnet. In Gewässern mit weniger als 1,5 m Wassertiefe darf die Höhe der Fahnen geringer sein.
Stellnetze sind mit roten Fahnen von mindestens 40 cm Kantenlänge, Angelschnüre und Aalreusen mit schwarzen Fahnen von mindestens 20 cm Kantenlänge gekennzeichnet. Bis zu drei Seemeilen Abstand vom Ufer ist die Verwendung von Radarreflektoren freigestellt.
Gerätereihen, die im spitzen Winkel ausgelegt werden, sind im Scheitelpunkt des Winkels mit einer dreieckigen Fahne gekennzeichnet. Netze, die frei vom Meeresgrund bis zur Wasseroberfläche zum Heringsfang ausliegen (Heringsstellnetze), sind außerdem mit Schwimmkörpern (z.B. durch Kanister, Plastikflaschen o.ä.) gekennzeichnet, sodass der Verlauf der Gerätereihe erkennbar ist.

 

 

Reihen von ausgelegten Stellnetzen einschließlich Heringsstellnetzen sowie Angelschnüren und Aalreusen sind an ihren Enden durch je zwei viereckige Fahnen übereinander (Doppelfahnen) gekennzeichnet.
Bei Gerätereihen bis zu 1.200 m Gesamtlänge ist darüber hinaus eine Einzelfahne in der Mitte der Reihe gesetzt; bei Gerätereihen über 1.200 m Gesamtlänge sind in Abständen von höchstens 600 m Einzelfahnen gesetzt.

 

 
  stellnetz  
  Kennzeichnung einer Netzreihe bis 1.200 m Länge  

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Feste Schifffahrtszeichen

Als feste Schiffahrtszeichen an Land sind vor allem Leuchttürme zu nennen. Die weithin sichtbar an auffälligen Stellen stehen und wichtige Zeichen für die Ansteuerung darstellen. Die Leuchttürme eines Küstenbereichs sind absichtlich sehr unterschiedlich in Form, Farbe und Material, damit sie an diesen Unterschieden am Tage eindeutig zu identifizieren sind. Im übrigen lassen sich Leuchttürme mit Hilfe von Seekarte, Seehandbuch und Leuchtfeuerverzeichnis am Tag nach ihrer Lage, bei Nacht nach ihrer Kennung und der Wiederkehr der Befeuerung zuordnen.

Richtfeuer

Richtfeuer (Leading lights, Ldg, alte Abkz.: Rcht-F.) sind zwei Feuer, die an Land hintereinander aufgestellt sind und durch Peilung übereinander den Verlauf eines Fahrwassers bestimmen. Dabei wird der Kurs der Feuerlinie rechtweisend von See kommend angegeben.

richtfeuer  
Richtfeuer  

Richtfeuer bestehen aus einem Oberfeuer und einem Unterfeuer, bzw. haben als Tagmarken rote oder weiße gleichschenkelige Dreiecke mir rotem Rand, Oberfeuer Spitze nach unten, Unterfeuer Spitze nach oben (siehe HIER). Richtfeuer haben in der Regel als Kennung Oc (Ubr.) = unterbrochenes Feuer (Hell und Dunkel sind ungleich lang) oder Iso (Glt.) = Gleichaktfeuer (Hell und Dunkel sind gleich lang). Werden auf dem Kurs die Feuer übereinander in Deckung gebracht, am Tage die Dreiecke mit den Spitzen zueinander, so befindet man sich genau in der Mitte des Fahrwassers. Wandert das Unterfeuer nach links aus, so bewegt man sich zum rechten Rand des Fahrwassers. Soll im Fahrwasser rechts gefahren werden, muss das Unterfeuer leicht links vom Oberfeuer gehalten werden.
Achtung: Es kann vorkommen, dass sich das Oberfeuer im Wasser spiegelt und so ein Unterfeuer nur vorgetäuscht wird.

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Leitfeuer

leitfeuer  
Leitfeuer  

Das Leitfeuer (Direction light, Dir, alte Abkz.: Lt-F.) bezeichnet ein Fahrwasser und leuchtet in verschiedene Richtungen (Sektoren) in unterschiedlichen Farben. Der Sektor, der das Fahrwasser bezeichnet ist der Leitsektor. Der Leitsektor führt vorzugsweise ein weißes Festfeuer.
Die Warnsektoren zu beiden Seiten sind durch grünes und rotes Festfeuer oder durch weiße Blitzfeuer mit ungerader bzw. gerader Anzahl von Blitzen bezeichnet.
Wird ein Leitfeuer angesteuert, muß weißes Licht voraus sein. Wird das Licht farbig oder es beginnt zu blitzen, wurde das Fahrwasser verlassen. Wird das Licht grün oder blitzt in ungerader Anzahl, ist man zu weit steuerbord, wird es rot oder blitzt in gerader Anzahl, zu weit backbord.

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Quermarkenfeuer

  quermarkenfeuer
  Quermarkenfeuer

Quermarkenfeuer (Cross lights, alte Abkz.: Qm-F.) arbeiten grundsätzlich im Verbund mit anderen Seezeichen. Sie tauchen oft gemeinsam mit Richtfeueranlagen oder Leitfeuern auf und geben an, ab welcher Position ein Kurswechsel stattfinden muss bzw. ab wann das Schiff von einer Feuerlinie auf eine andere wechseln sollte, um im sicheren Fahrwasser zu bleiben.
Quermarkenfeuer stehen seitlich des Fahrwassers am Ufer und leuchten in mindestens drei Sektoren. Der Ankündigungssektor kündigt den kommenden Kurswechsel an und zeigt in seinem mittleren Sektor (meist ein roter Sektor) den genauen Punkt an, an dem auf den neuen Kurs gewechselt werden muss. Die genauen Kennungen der Sektoren ist Seekarten zu entnehmen – genau wie die weiteren Bezugspunkte (Leuchtfeuer, Tonnen).
Die Zahl der Quermarkenfeuer ist in Deutschland rückläufig, da der Übergang von einer Feuerlinie in die nächste nicht immer zwingend durch eine Quermarke angezeigt werden muss und Richtfeuer eine Kursänderung selbst erklären. Das Licht der neuen Richtfeueranlage mit den beiden aufeinander zuwandernden Lichtern kündigt einem im Fahrwasser fahrenden Schiff frühzeitig den Kurswechsel an.
Quermarkenfeuer stehen heute z.B. noch dort, wo Fahrwasser nicht durch Richtfeuer, sondern durch Leitfeuer markiert werden (siehe 'LT Gellen' auf Hiddensee).
Trotz der schwindenden Anzahl und weiterer Rationalisierungsmaßnahmen gehört die Funktionsweise von Quermarkenfeuern aber immer noch zum nautischen Basiswissen!

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Torfeuer

torfeuer  
Torfeuer 'Trave'
 

Als Torfeuer werden Feuer bezeichnet, die eine Fahrrinne dadurch kennzeichnen, dass sie zu beiden Seiten eines Fahrwassers begrenzungsartig aufgestellt sind. Das passierende Schiff durchfährt den Raum zwischen den beiden Feuern wie durch ein Tor.

Manchmal sind ganze Torfeuerketten angebracht, wie etwa als Uferbefeuerung an Teilen des 'Nord-Ostsee-Kanal' (NOK). Auch zur Uferbefeuerung an Flüssen wie z.B. an Teilen von 'Trave' und 'Weser' sind sie gebräuchlich.

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Alle Angaben ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Änderungen und/oder Ergänzungen bitte per Kontaktformular übersenden.

 

 

 

Zusätzliche Informationen